BWL in Australien studieren

Nicht nur bei Windsurfen, Outback-Touristen und Opernfreunden wird Australien immer beliebter. Auch immer mehr Studierende packen ihre Koffer, um in „Down Under“ eine profunde Ausbildung zu erfahren. So ging es im Jahr 2009 rund 1000 Studierenden aus Deutschland, die sich in Australien u.a. BWL einschrieben.

Damit hielt der fünfte Kontinent in jenem Jahr weltweit den zweiten Platz in der Gruppe „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“, vermeldet das Statistische Bundesamt in seiner Erhebung von 2010.

Ein Grund dafür ist sicherlich der Ruf, der dem australischen Bildungssystem vorauseilt: Zwar finanzieren sich die australischen Universitäten, ähnlich denen in den USA, zu großen Teilen aus Studiengebühren. Im Gegenzug bieten sie den Jung-Akademikern an den Campus-Standorten nahezu ideales Umfeld zum Leben und Studieren. Das reicht von umfassend ausgestatteten Einrichtungen über zukunftsweisende Fächer bis zur persönlichen Betreuung durch das Lehrpersonal und attraktiven Freizeitmöglichkeiten an der Uni – und zwar staatlich garantiert. Das gibt BWL-Studenten in Australien die Gewissheit, dass Sie für Ihr gutes Geld auch guten Service bekommen.

Eine Qualität, die auch an den deutschen Hochschulen bekannt ist. Besonders, wenn es um traditionelle Themen der BWL geht – wie Buchhaltung, Marketing oder Bankenwesen – lassen sich die Leistungen aus dem Studium in Australien häufig problemlos auf das laufende Heimatstudium anrechnen.

Tipp: Da es jedoch keine generellen Abkommen zwischen Deutschland und Australien gibt, empfiehlt es sich in jedem Fall, vor der Abreise das zuständige Prüfungsamt bzw. die Fachbereichsleitung zu konsultieren.

Ein weiterer ist die internationale Ausrichtung des BWL-Studiums. Australien unterhält zahlreiche Bildungspartnerschaften, insbesondere mit Unternehmen aus den asiatischen Ländern. Davon profitieren die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften an den Hochschulen. Häufig ergeben sich so bereits während des BWL-Studiums wertvolle Kontaktmöglichkeiten – sei es für spätere Praktika, den ersten Job nach der Hochschule – oder einfach eine Übernachtungsmöglichkeit auf der nächsten Urlaubsreise.

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